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Vor der Modernisierung sollte man am besten eine Energieberatung nutzen

Dämmen lohnt sich nicht nur aufgrund der eingesparten Heizkosten, eine energetische Sanierung mit Styropor sorgt auch für ein gutes Wohngefühl. Foto: djd/IVH Industrieverband Hartschaum e.V.
Dämmen lohnt sich nicht nur aufgrund der eingesparten Heizkosten, eine energetische Sanierung mit Styropor sorgt auch für ein gutes Wohngefühl. Foto: djd/IVH Industrieverband Hartschaum e.V. Foto: djd/IVH Industrieverband Hartschaum e.V. Dämmen lohnt sich nicht nur aufgrund der eingesparten Heizkosten, eine energetische Sanierung mit Styropor sorgt auch für ein gutes Wohngefühl.

(djd). Endlich Schluss mit hohen Heizkosten: Viele Hausbesitzer denken darüber nach, den stetig steigenden Energiepreisen Einhalt zu gebieten und ihr Eigenheim energetisch zu sanieren. Doch welche Maßnahme bringt welchen Nutzen und wie hoch sind die tatsächlichen Einsparmöglichkeiten? Bevor man willkürlich beginnt und am Ende womöglich vom Resultat enttäuscht ist, empfiehlt sich eine gründliche Planung, beispielsweise durch einen unabhängigen Energieberater.

Ist-Analyse durch den Fachmann

Ohne Bestandsaufnahme sollte keine energetische Sanierung beginnen, betont auch Dr. Hartmut Schönell, geschäftsführender Vorstand des Industrieverbands Hartschaum (IVH): "Der Energieberater analysiert die jeweilige Bausubstanz und schlägt darauf abgestimmte Lösungen vor. Zugleich kann er bei der Beantragung von Fördermitteln aus den verschiedenen Töpfen unterstützen." Auch von einer Do-it-yourself-Dämmung rät der Fachmann entschieden ab: "Die Wärmedämmung gehört auf jeden Fall in Profihände, von der Planung über die Auswahl eines geeigneten Dämmsystems bis zur fachgerechten Ausführung. Nur so ist eine langlebige und wirksame Dämmung gewährleistet." Unter http://www.ivh.de[1] gibt es mehr Informationen zur Sanierung sowie Ansprechpartner vor Ort.

Fahrplan zur Sanierung

Der Durchschnittsverbrauch der 39 Millionen Wohneinheiten in Deutschland beträgt rechnerisch 23 Liter Heizöl pro Quadratmeter und Jahr, das haben Berechnungen des IVH ergeben. Beim Neubau eines Hauses ist heute aber nur noch ein Verbrauch von sieben Litern erlaubt. Dies macht die hohen Einsparpotentiale deutlich. "Wichtig ist es, einen individuellen Sanierungsfahrplan erstellen zu lassen, bei dem alle Einzelmaßnahmen aufeinander aufbauen", betont Dr. Schönell. Den ersten Schritt dürfte dabei in aller Regel die Dämmung bilden, noch vor Investitionen in die Haustechnik. "Häufig können Hausbesitzer beispielsweise die neue Heizungsanlage kleiner und somit kostengünstiger dimensionieren, wenn erst einmal die kostspieligen Wärmeverluste über Fassade und Dach eingedämmt sind", empfiehlt der Experte.

Weitere Informationen: http://www.ivh.de[2]

Text: 26401 / 49943-1s

Fakten in Kürze

Dämmen mit viel Luft

(djd). Seit über einem halben Jahrhundert wird EPS-Hartschaum - besser bekannt als Styropor - zur Wärmedämmung von Gebäuden genutzt. Erstaunlich dabei: Das Material besteht zu 98 Prozent aus Luft. Gerade einmal zwei Prozent beträgt der Polystyrol-Anteil, der das wärmedämmende Zellgerüst bildet. Zahlreiche Studien zeigen, dass von dem Kunststoff keine Gesundheits- oder Umweltgefährdung ausgeht. So hat beispielsweise das Institut Bio-Bauforschung aus Karlsfeld in einem Gutachten EPS/Styropor als ein biologisch neutrales Produkt bewertet.

References

  1. ^ http://www.ivh.de (www.ivh.de)
  2. ^ http://www.ivh.de (www.ivh.de)

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