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Hagelschaden am Hausdach: Die richtige Dämmung sorgt auch für Wetterschutz

Wenn die Dacheindeckung bei einem Unwetter zu Bruch geht, übersteigen die Kosten für die Beseitigung von Wasserschäden im Haus oft den Aufwand für die Dachsanierung. Foto: djd/Paul Bauder
Wenn die Dacheindeckung bei einem Unwetter zu Bruch geht, übersteigen die Kosten für die Beseitigung von Wasserschäden im Haus oft den Aufwand für die Dachsanierung. Foto: djd/Paul Bauder Foto: djd/Paul Bauder Wenn die Dacheindeckung bei einem Unwetter zu Bruch geht, übersteigen die Kosten für die Beseitigung von Wasserschäden im Haus oft den Aufwand für die Dachsanierung.

(djd). Unwetter mit starken Hagelschlägen sind auch in Mitteleuropa verstärkt zu beobachten. Nicht nur Autos, auch Häuser können dabei insbesondere im Bereich des Daches zu Schaden kommen. Wir haben Ekkehard Fritz, den Leiter des Fachbereichs Steildach bei Bauder, gefragt, wie sich Hausbesitzer schützen können.

Welche Schäden drohen, wenn eine Region von schweren Unwettern mit Hagel betroffen ist?

- Es drohen vor allem Schäden an der Bedachung - Ziegel können zerstört werden und ihre Schutzfunktion verlieren. Ist dann auch noch die darunter liegende Unterspann- oder Unterdeckbahn geschädigt, die sogenannte zweite wasserführende Ebene, drohen Wasserschäden im Haus, die teurer werden können als die eigentlichen Reparaturen am Bedachungsmaterial. Betroffen sein können auch Metallverwahrungen, also etwa Kamine oder Dachrinnen. Allerdings sind die Schäden hier meist nur optisch. Wenn es schlimm ausgeht, können auch Fassaden, Rollläden, Fenster und Putz etwas abbekommen.

Kann die Dämmung einen Beitrag zum Wetterschutz des Hauses leisten, wenn Ziegel zu Bruch gehen oder abgedeckt werden?

- Ja, denn bestimmte Dämmungen können nicht nur den Wärmeschutz im Winter und im Sommer verbessern. Auf Hagelschlag geprüfte Hochleistungs-Dämmelemente sorgen auch bei beschädigter Eindeckung für eine ausreichende Dichtigkeit des Dachs. In Tests am Süddeutschen Kunststoff-Zentrum hat sich gezeigt, dass auch extrem große Hagelkörner nicht in der Lage sind, stabilen Polyurethan-Hartschaum zu durchdringen. Die Dämmschicht inklusive der sogenannten zweiten wasserführenden Ebene unterhalb der Dacheindeckung bleibt erhalten. Teure Folgeschäden durch Wassereinbruch werden so vermieden.

Worauf ist beim Einbau der Wärmedämmung zu achten?

- Die Wärmedämmelemente inklusive zweiter wasserführender Ebene, die auf Hagelschlag geprüft sind, werden vom Fachmann wie gewohnt verarbeitet, ohne dass Mehrkosten für den Einbau entstehen. Das Dach besitzt nach der Verlegung der Dämmung bereits einen guten Schutz, bevor im zweiten Schritt die Dacheindeckung verlegt wird.

Weitere Informationen: http://www.bauder.de[1]

Text: 26136 / 48687et

Fakten in Kürze

Zweite wasserführende Ebene sicher einbauen

(djd). Schutz gegen Feuchteschäden bietet die zweite wasserführende Ebene. Das sind meist Bahnen, die unterhalb der Dacheindeckung, aber oberhalb der Dachdämmung liegen. Sie führen Wasser, das durch Schlagregen oder beschädigtes Bedachungsmaterial unter die Eindeckung gelangt, ab. Das funktioniert nur dann zuverlässig, wenn die überlappenden Bereiche der Bahnen sicher miteinander verklebt sind. Für besten Feuchteschutz sind "BauderPIR" Dämmelemente im Überlappungsbereich mit einer neuen Verklebetechnologie "Masse in Masse" ausgestattet. Informationen und Wissenswertes dazu gibt es auf http://www.bauder.de[2].

References

  1. ^ http://www.bauder.de (www.bauder.de)
  2. ^ http://www.bauder.de (www.bauder.de)

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